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Ingo Kümmel Gesellschaft e.V.

Walter Stehling

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Die Weihnachtsgeschichte

Marxistisch neu erzählt von Hugo von Span

Wir schreiben das Jahr 0, oder 1 oder 2 oder auch 2 vor 0, wir wissen das nicht mehr so ganz genau. Das römische Reich schritt zum Zenit seiner Macht und unter der PAX ROMANA tobten im heiligen Land die Klassenkämpfe. Religiöse, kopflose Prediger wie Johannes prophezeiten die Ankunft eines Retters: des sogenannten Messias.
Der vor Ort regierende König der Juden, Herr Herodes, glaubte als unaufgeklärter Despot dieses Ammenmärchen und trachtete es zu verhindern.
Es begab sich nun aber in den Tagen, dass vom Kaiser Augustus ein Gebot erging, dass der ganze Erdkreis (urbi et orbi) sich schätzen lassen sollte (aldi et obi). So musste auch Josef, ein Zimmermann zu Fuß und per Esel in seine Heimatprovinz latschen, um sich schätzen zu lassen. Seine Frau aber mit Namen Maria war schwanger von einem Hochstapler und flunkerte ihrem Mann was von einem “heiligen Geist” vor. Der naive Handwerker verbreitete ab nun selbst das Wunder von der unbefleckten Empfängnis.
So erwartete alle Welt die Ankunft des Kindes, des Sohnes Gottes, des Messias.
Als wenn man sonst keine Probleme gehabt hätte.
Nicht nur Herodes lauerte und die Hirten legten Nachtschichten ein- auch kamen
drei erbärmliche Drogendealer als Könige getarnt aus dem fernen Afghanistan, wo schon
damals der herrlichste Mohn wuchs.
Sie wussten: eine Gesellschaft im Verfall braucht Opium.
Aber es dauerte noch über 1800 Jahre, bis am 5. Mai 1818 in Augusta Treverorum
ein Kind geboren wurde unter einem fünfzackigen Stern.
Es brachte die Flamme des dialektischen Materialismus in die Welt und verkündete
die frohe Botschaft: EXPROPRIATION DER EXPLOITATEURE !
Friede der Partei in der Höhe und den Genossen auf Erden.

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